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Rundmail August 2010

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 Schiedsrichter-Anwärter-Lehrgang Ottbergen
Erneut bietet der NFV-Kreis Hildesheim<BR> einen Anwärterlehrgang in Hildesheim an.
Erneut bietet der NFV-Kreis Hildesheim
einen Anwärterlehrgang in Hildesheim an.
An alle Fußballvereine
des NFV - Kreises Hildesheim

Liebe Sportkameradinnen, liebe Sportkameraden,

der NFV - Kreis Hildesheim wird einen weiteren Schiedsrichteranwärterlehrgang durchführen, zu dem wir herzlich einladen.

Dieser Anwärterlehrgang wird in den Sommerferien in Ottbergen stattfinden.

Beginn: 22.06.; 24.06.; 29.06.; 01.07.; 05.07.; 08.07.

Prüfung: 10. 07. 2010, 10.00 Uhr

Ort: Landgasthof Bruns, Hauptstraße 28, 31174 Ottbergen

Zeit: 18:30 - ca. 21:00 Uhr

--> Anmeldeschluss ist der 12.06.2010

Interessenten, die diesen Schiedsrichteranwärterlehrgang absolvieren möchten, müssen

  • Anwärter/-in müssen mindestens 14 Jahre jung sein
  • einem Sportverein angehören.
Hier bietet sich für alle Vereine die Gelegenheit, ihr eventuell fehlendes Schiedsrichter-kontingent zu ergänzen. Hier haben Sie die Gelegenheit, sich direkt anzumelden:


Die Anmeldeunterlagen sowie Werbeplakate findet Ihr auf unserer

Mit sportlichen Grüssen
Marcus Schierbaum, KSL
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Sven
20. 03. 2010
 Jahreshauptversammlung SR-Vereinigung
<p>Roman Steinbarth<br/>
Schriftführer SR-Vereinigung</p>

Roman Steinbarth
Schriftführer SR-Vereinigung

Am 2. Juli 2010 findet die Jahreshauptversammlung der SR-Vereinigung Hildesheim statt.

Die Einladungen mit der Tagesordnung sind per Mailsystem an Euch alle versandt worden. Über Zu- und Absagen würden wir uns sehr freuen und hoffen auf eine rege Teilnahme.

Wenn ihr noch kein Mitglied in der SR-Vereinigung seid, könnt Ihr das ganz unkompliziert nachholen: Einfach über folgenden Link anfragen

Anmeldung SR-Vereinigung

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srv/Sven
05. 06. 2010
 Bezirks-Leistungsprüfung 2010
<p>Thomas Rüdiger,<br/>
BSO Hannover</p>

Thomas Rüdiger,
BSO Hannover

Liebe KSOs, liebe KSLs, anbei der Bericht von unserem Bezirksschiedsrichtertag. Das gesamte BSA- Team möchte sich in diesem Zusammenhang nochmals recht herzlich bei Euch für die tatkräftige Unterstützung bedanken, die auch zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen hat.
Liebe Grüße Thomas


Ausgepowert liegen eigentlich nur die Fußballer nach 90 anstrengenden Minuten auf dem Platz. Doch im Stadion des SZ Burgwedel war es dieses Mal anders. Die Schiedsrichter des Bezirks Hannover mussten beim Leistungstest an ihre Grenzen gehen – und standen selbst einmal unter Beobachtung. Der ein oder andere fiel schließlich nach den Konditionsprüfungen erschöpft auf den Boden.

„Es ist alles sehr gut gelaufen. Insgesamt waren 118 Unparteiische dabei. Mit den Ergebnissen im läuferischen Teil sind wir sehr zufrieden“, sagte Thomas Rüdiger, Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses. Zunächst startete der Tag der Schiedsrichter gemächlich mit dem Regelfragentest. Hier musten zwei Referees den Umweg über die direkt im Anschluss erfolgte Nachprüfung gehen, waren dann aber auch erfolgreich.

Wesentlich anstrengender verlief danach der Nachmittag auf der Tartanbahn. Die Herausforderung: die 50 Meter, 200 Meter sowie der Zwölf-Minuten- Lauf, bei dem die Bezirksoberligisten eine Distanz von mindestens 2700 Metern erreichen mussten. Bei den Bezirkliga- Referees mussten die Männer 2500 und die Frauen 2000 Meter erbringen. Hier stachen vor allem Felix Wittrock (Hameln-Pyrmont) mit 3400 Metern und Yannic Busche (Hildesheim) mit 3150 Metern sowie Sina Diekmann (Holzminden) mit 2900 Metern hervor.„Damit hat Sina sogar die Männernorm mehr als erfüllt“, lobte Rüdiger.

Welcher Unparteiische in der nächsten Saison in welcher Spielklasse pfeift, entscheidet sich allerdings erst am 5. Juni, wenn der Ausschuss tagt. Denn einen Tag zuvor müssen die Schiedsrichter, die nicht in Burgwedel dabei sein konnten, im Waldstadion des TSV Barsinghausen ihr Können unter Beweis stellen. Abhängig ist der Auf- oder Abstieg von der Anzahl der Unparteiischen, die in den Ligen benötigt werden, und, ob noch Kandidaten auf Verbandsebene hochgezogen werden. Zwei hat der Bezirk für die Verbandsprüfung am 21. Juni in Barsinghausen ins Rennen geschickt.

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Greritt Nolte/Sven
20. 05. 2010
 Goldene Hochzeit Wilhelm& Waltraud König
<p>Foto: Neumann<br/>
Wilhelm und Waltraud König feiern goldene Hochzeit.</p>

Foto: Neumann
Wilhelm und Waltraud König feiern goldene Hochzeit.

Wilhelm und Waltraud König aus Hildesheim sind 50 Jahre glücklich verheiratet und haben das Leben mit allen Höhen und Tiefen gemeistert. Denn beide waren nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens. Bescheidenheit und Fleiß schweißten beide zusammen: Bei guter Gesundheit feiern sie am Freitag, 28. Mai das Fest der goldenen Hochzeit. Rein zufällig haben sie sich die beiden 1958 in Göttingen kennen gelernt. Waltraut wollte sich nur ein Eis kaufen, da begegnete sie ihren Willi, der dort seinen Wehrdienst ableistete. Es war wohl ein gut gemeinter Wink des Schicksals und Liebe auf den ersten Blick. Der Jubilar ließ nicht locker und bat sie um ein erstes Rendevous. Der stattliche Bundeswehrsoldat war auch der Jubilarin nicht einerlei und es entwickelte sich eine tiefe Zuneigung. Die Jungverliebten hatten nicht viel Zeit, „denn um 22 Uhr war „Zapfenstreich“ in der Ziethen-Kaserne“, sagte der Jubilar. 1959 wurde Verlobung gefeiert, ein Jahr später trat das Jubelpaar vor den Traualtar der Göttingen St. Paulus-Kirche. „Wir hatten einen schweren Anfang, eine kleine Wohnung und wenig Geld,“ sagte Waltraud nachdenklich. 1960 zog das Jubelpaar in die Lilienthalstraße. „Das Haus erbte ich vom Großvater. Hier bin ich auch geboren“, erklärte Willi. „Als es uns finanziell besser ging sind wir auch mal in den Urlaub an Ost- und Nordsee gefahren“, sagte Waltraud. Aber auch an Kurzurlaube an Rhein und Mosel blicken beide gern zurück.

Aus der Ehe gehen drei Töchter hervor. Drei Enkelkinder und die Urenkelin Delia sind der ganze Stolz des Jubelpaares. Alle wohnen mit ihren Familien in der Nordstadt.
„Sonntags ging es mit den Kindern auf die Sportplätze“, sagte Waltraud und blickte ihren Willi lächelnd an - um einfach dabei zu sein und ihn als begeisterten Fußballer zu unterstützen. Wilhelm König wurde in Hildesheim geboren. Willi, so wird er von allen genannt - ist ein echter Nordstädter Junge. Nach seiner Schul- und Jugendzeit erlernte er das Maurerhandwerk bei der Fa. Rudolf und ließ sich zum Polier ausbilden. Nach der 18-monatigen Bundeswehrzeit kam er zu seinem Arbeitsplatz zurück und blieb bis zu seinem beruflichen Ausscheiden in der Lehrfirma. Zwei schwere Arbeitsunfälle ließen den verantwortlichen Familienvater nicht unterkriegen.

Der Fußball ist seine große Leidenschaft. Als Aktiver in der A-Jugend sowie allen Seniorenmannschaften des VfR Ochtersum und später als Funktionär im Hildesheimer Schiedsrichterwesen nahm das „runde Leder“ einen breiten Raum auf seinem Lebensweg ein. Über 50 Jahre hat er sich unermüdlich als Schiedsrichter, Ansetzer und als Vorsitzender im Hildesheimer Schiedsrichterausschuss eingesetzt und sich dabei große Verdienste erworben. Gradlinigkeit und Zuverlässigkeit sind seine Markenzeichen und verleihen ihm bei allen Mitstreitern und Fußballfunktionären Respekt und Anerkennung. Sein Lebensmotto lautet: „Gelassenheit. Mich regt so langsam nichts mehr auf“, ließ er verlauten. Der Fußballjob ist manchmal nervenaufreibend lässt er durchblicken. Aber wenn es um „seine“ Schiris geht fährt er auch mal aus der Haut bleibt er mit berechtigter Kritik nicht hinter dem Berge. Aber seine „Traudel“ hatte immer großes Verständnis für seine Fußballjahre. „Sonst wäre dass alles nicht möglich gewesen“, sagt Willi klar und deutlich. Bis zum heutigen Tage hatte sie immer an seiner Seite gestanden.

Waltraud König wurde in Danzig geboren. Ihre Schul- und Jugendzeit verbrachte sie im schönen Zoppot. Nach den Kriegswirren kam sie Anfang 1947 mit der Familie in das Flüchtlingslager Wittenberg. Danach fanden sie Zuflucht auf einem Bauernhof bei Northeim. Durch den Beruf des Vaters war Göttingen die nächste Station. Von 1952 bis 1960 führte Waltraud den Haushalt bei einem Papierwarengeschäft in Göttingen. Gern erinnert sich die Jubilarin auch an gemeinsame Geselligkeiten mit Tanz und Folklore durch den „Danziger Bund“, einer Vertriebenenvereinigung. An ihrem Ehrentage werden bestimmt zahlreiche Verwandte, Nachbarn, Freunde und Wegbegleiter mit einem Gläschen auf ihr Wohl anstoßen – besonders auf beste Gesundheit.

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Sven
28. 05. 2010
 Lehrgang Kreis-SR in Barsinghausen
Lehrgang für Spitzen-SR der Kreise

Vom 23.04. bis 25.04.10 waren wir (Irina Stremel, Saskia Geweke und Gerrit Will) wieder einmal in Barsinghausen.
Dort nahmen wir an dem sogenannten „Lehrgang für Spitzenschiedsrichter der Kreise“ teil, der vor allem Saskia und Irina, die ab der nächsten Saison (voraussichtlich) in der Bezirksliga pfeifen werden, auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereiten sollte.

Mit großen Erwartungen sind wir nach Barsinghausen gefahren, denn schon alleine der Name des Lehrgangs versprach drei interessante Tage.
Nachdem wir im Sporthotel unsere Zimmer bezogen hatten, folgte ein Vortrag vom 2. Liga- Schiedsrichter Thorsten Schriever sowie eine Betrachtung verschiedener Videoszenen mit Bernd Domurat.

Am Samstag absolvierten wir unsere Leistungsprüfungen und schrieben unseren Regeltest. In der Zeit dazwischen hielten und hörten wir Kurzreferate. Außerdem führten wir Rollenspiele zu verschiedenen Spielsituationen durch. Natürlich war eine allgemeine Regelarbeit ständig impliziert.

Am Sonntag wurden wir zum Abschluss des Lehrganges vor allem mit dem elektronischen Spielbericht vertraut gemacht. Zurückblickend wurden unsere Erwartungen wie immer erfüllt, sodass wir ein sehr interessantes, wenn auch anstrengendes, aber schönes Wochenende hatten und mit Sicherheit mit unseren neuen Erfahrungen die ein oder andere Spielsituation besser lösen können als zuvor.

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Gerrit Will/Sven
20. 05. 2010
 Pflichtpfiffe-Spielfortsetzung-SR-Ball
<p>Der VSL Bernd Domurat informiert</p>

Der VSL Bernd Domurat informiert

Frage:
Gelten die in der Regel 5 vorgeschriebenen Pflichtpfiffe zur Wiederaufnahme des Spiels auch dann, wenn diese mit einem SR-Ball erfolgt?

Antwort:
Ja

Erläuterung:
Das Regelwerk gibt vor, nach welchen Unterbrechungen das Spiel erst nach einem Pfiff des Schiedsrichters wieder aufgenommen werden darf. Die Spielfortsetzung mit einem SR-Ball ist hiervon nicht ausgenommen. Die Einführung der Pflichtpfiffe empfinde ich positiv, da diese immer dann erfolgen müssen, wenn der Schiedsrichter oder seine Assistenten noch mit administrativen Aufgaben (Aufzeichnung nach Auswechslung, Verwarnung etc.) beschäftigt sind oder sich in die richtige Position, zum Beispiel nach Mauerstellung, begeben müssen. Erst nach dem Pfiff ist das Spiel durch den Schiedsrichter freigegeben. Bei der Ausführung eines SR-Balles versteht es sich von selbst, dass der Schiedsrichter mit der Fortsetzung des Spiels einverstanden ist. Der Pfiff ist also eher ein formaler Vorgang. In der Praxis pfeift der Schiedsrichter unmittelbar vor der Ausführung des SR-Balles.

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ksl/Sven
21. 04. 2010
 Vorläufig Einteilung
<p>Miguel Rey<br/>
Jugend-Ansetzer</p>

Miguel Rey
Jugend-Ansetzer

Ansetzer nutzen Möglichkeiten

Christian Schwarzbach und Miguel Rey werden ab sofort die Möglichkeiten des DFBnet nutzen, sogenannte "vorläufige Einteilungen" zu versenden.

Hierbei werden die Ansetzungen von den Ansetzern vorgenommen, aber noch nicht fixiert. Dieser Schritt kann bereits mehrere Monate im voraus durchgeführt werden, die eigentliche Ansetzung hingegen wird erst etwa 2 Wochen vor dem Spiel durchgeführt.

Für die Schiedsrichter ergibt sich hieraus ein Vorteil: Sie wissen bereits frühzeitig, an welchem Spieltag sie eine Spielleitung haben. Um welches Spiel es sich handelt, ist dem Schiedsrichter noch nicht bekannt.
An dieser Stelle kann bei umgehender Information des Ansetzers noch problemlos eine Umbesetzung vorgenommen werden. Insgesamt verschafft also dieses eine "Planungssicherheit" bei Schiedsrichter und Ansetzer.




Diese Ansetzungen sehen dann in etwa folgendermaßen aus:

Sehr geehrte(r) Vorname Name
Sie wurden für folgendes Spiel vorläufig eingeteilt.

Name: Vorname Name [mailto:emailadresse]

eingeteilt als: position

Spieldaten: Datum, Uhrzeit:

Ligadaten:
Liga:
Spielklasse:
Mannschaftsart: Herren

Diese neue Möglichkeit setzt aber dennoch voraus, dass der gute Schiedsrichter seine danach erfolgende fixe Ansetzung per Klick auf den Bestätigungslink als gelesen bestätigt.

Wir hoffen, dass das Pilotprojekt auf positive Resonanz stößt und dann in der Zukunft von allen Ansetzern angesetzt werden kann.

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ksl/Sven
12. 04. 2010
 Einsatz sogenannter Vereinslinienrichter

Folgende Information erreicht uns vom Bezirkslehrwart:

Liebe SR-Kolleginnen und SR-Kollegen,

in einigen Kreisen ist es auf der entsprechenden Ebene üblich oder angewiesen, bei Spielen ohne angesetzte SR-Assistenten, so genannte „Vereinslinienrichter“ zu bestellen. Hierbei wird landläufig jede der beiden Mannschaften gebeten, einen Helfer an die Seitenlinie zu stellen, der bei der Anzeige des Seitenaus (und bei nichts anderem!) helfen soll.

In den Ausschreibungen des Bezirks Hannover ist dieser Einsatz als Ergänzung zu den Fußballregeln jedoch vom Grundsatz her nicht vorgesehen. Ich bitte Euch hierdurch, auch hinsichtlich einer bezirksweiten Einheitlichkeit Eure in den Bezirks-Juniorenspielklassen agierenden SR auf diesen Sachverhalt hinzuweisen.

Sollte aufgrund mangelhafter Spielfeldkreidung eine reguläre Beurteilung des Seitenaus für den SR nicht möglich sein, kann allerdings weiterhin auf „Vereinslinienrichter“ zurückgegriffen werden. Dies ist bitte im Spielbericht unter „Platzbau“ oder „Besondere Vorkommnisse“ zu vermerken.

Mit sportlichen Grüßen
Uwe Herrmann

Wir bitten alle Schiedsrichter, die im Bezirk Hannover Spiele ohne neutrale SRA pfeifen, dieser Bitte nachzukommen!

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bsl/Sven
08. 04. 2010
 Schiedsrichterinnen – der neue Boom
<p>Zehn Teilnehmer bestehen die Schiedsrichter-Prüfung<br/>mit null Fehlern.<br/>
Mit ihnen freuen sich die Profis. Von links: Wilhelm König<br/>
(Kreis-Schiedsrichter-Obmann), Uwe Herrmann (Bezirks-<br/>
Schiedsrichter-Lehrwart), Eric Müller (Referent Lehrstab), <br/>
Matthias Hartmann, Marius Wöhle-Mutze ,Glenn Hoser, Laurenz <br/>
Schreiner, Larissa Kühl, Dario Köhne, Andreas Amme, Simon <br/>
Leinemann, Marvin Gerth, Julian Goldammer (Referent Lehrstab), <br/>
Marcus Schierbaum (Kreis-Schiedsrichter Lehrwart) <br/>
Sitzend: Kim-Laura Lemke</p>

Zehn Teilnehmer bestehen die Schiedsrichter-Prüfung
mit null Fehlern.
Mit ihnen freuen sich die Profis. Von links: Wilhelm König
(Kreis-Schiedsrichter-Obmann), Uwe Herrmann (Bezirks-
Schiedsrichter-Lehrwart), Eric Müller (Referent Lehrstab),
Matthias Hartmann, Marius Wöhle-Mutze ,Glenn Hoser, Laurenz
Schreiner, Larissa Kühl, Dario Köhne, Andreas Amme, Simon
Leinemann, Marvin Gerth, Julian Goldammer (Referent Lehrstab),
Marcus Schierbaum (Kreis-Schiedsrichter Lehrwart)
Sitzend: Kim-Laura Lemke

Liegt im Trend: Larissa Kühl besteht SR-Lehrgang mit 0 Fehl.

Sie ist 18 Jahre alt, macht in einem Jahr Abitur, spielt seit sechs Jahren Fußball bei der SG Achtum/Einum und hat ein ganz besonders Ziel: Larissa Kühl will Fußball-Schiedsrichterin werden.

"Ich wollte Fußball aus einer anderen Perspektive kennen lernen", sagt die Achtumerin, deshalb hat sie sich für die Ausbildung zur Schiedsrichterin entschieden. Motiviert haben sie auch zwei Freundinnen, die bereits in ihrem Verein, der SG Achtum/Einum, pfeifen. "Die haben viel Spaß, auch wenn mal gemeckert wird", sagt Larissa. In ihrem Anwärterlehrgang in Himmelsthür ist sie mit ihrer Freundin Nora Malinowski und Kim Lara Lemke allein unter 23 Männern. Seit Februar hat sich Larissa intensiv auf die Prüfung vorbereitet - mit Erfolg: Sie ist die Schnellste und kann die 30 Fragen fehlerlos beantworten. Von den Teilnehmern im Alter von 14 bis 43 Jahren bestehen 24 die Prüfung. Maximal fünf Fehler dürfen die sie machen – nur zwei Prüflinge liegen knapp darüber und müssen zur Nachprüfung.

"Dieser Lehrgang ist überdurchschnittlich gut, das spricht für die hervorragende Ausbildung", sagt Bezirks-Schiedsrichter-Lehrwart (BSL) Uwe Herrmann vom Bezirk Hannover, der die Fragebögen kontrolliert. Denn zehn künftige Schiedsrichter haben ihre Prüfung mit null Fehlern abgelegt. Über die niedrige Fehlerquote von nur 1,6 freut sich besonders Kreis-Schiedrichter-Lehrwart Marcus Schierbaum. Er hat mit seinem Team (Julian Goldammer und Eric Müller) die fußballbegeisterten Teilnehmer auf diese Prüfung vorbereitet. "In den letzten Jahren kommen immer mehr Frauen zu den Lehrgängen – es ist ein absoluter Boom", sagt BSL-Uwe Herrmann, der die Prüfungen im gesamten Bezirk Hannover abnimmt. Das zeigt auch die Statistik: 2008 waren 420 Schiedsrichterinnen in Niedersachen tätig, 2009 gab es eine Steigerung um ganze 34 Prozent. Somit pfeifen jetzt in Niedersachsen 577 Frauen und Mädchen Fußballspiele. "Wir kommen unserem Ziel näher, dass Frauenspiele in Zukunft komplett von Frauen gepfiffen werden", sagt Uwe Herrmann weiter.

Zu den ersten Gratulanten nach der Prüfung gehört der Vorsitzende des Niedersächsischen Fußball Verbandes (NFV) Kreis Hildesheim, Detlef Winter. "Fußball-Schiedsrichter zu sein ist eine besondere Sache. Ein gewisses Stehvermögen auf dem Platz muss sein, denn es ist nicht einfach 22 Leute voneinander zu trennen", sagt Detlef Winter. Er weiß dies aus eigener Erfahrung - seit 31 Jahren ist er selber Schiedsrichter. Angst vor der Aufgabe mit vielen Pflichten und schnellen Entscheidungen hat Larissa Kühl nicht. "Ich kann mich gut durchsetzten, obwohl ich klein bin", sagt sie mit kräftiger Stimme. Besonders freut sie sich darauf, ein Spiel der Alt-Senioren-Mannschaft ihres Vaters zu pfeifen. Doch alles schön der Reihe nach. Zuerst möchte sie ihr erstes Spiel leiten. Nach drei geleiteten Spielen bekommt sie dann den wichtigen Schiedsrichter-Ausweis. Wenn dann alles gut läuft, kommen die nächsten Ziele: Spiele der Bezirksoberliga. Und sollte das alles klappen – wer weiß. Vielleicht wird dann der Wunsch von Detlef Winter wahr, dass bald ein Bundesligaschiedsrichter oder sogar eine Bundesligaschiedsrichterin aus dem Kreis Hildesheim kommt...

Informationen über die Ausbildung zum Schiedsrichter gibt es unter www.srhildesheim.de

Bettina Reese

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ree
11. 03. 2010
 Jung-Schiri-Lehrgang in Barsinghausen
<p>Perry Pfeng</p>

Perry Pfeng

Vom 25.3 bis 28.3.2010 habe ich bei einem Jung-Schiedsrichter-Lehrgang in Barsinghausen mitmachen dürfen. Gemeinsam mit 25 weiteren Jung-Schiedsrichtern aus ganz Niedersachsen übernachteten wir im 4-Sterne Sporthotel. Unsere Lehrgangsleiter waren Paul Ingo Grundke und Lennart Dornieden. Ziel des ganzen war es, zunächst eine Vertiefung ins Regelwerk zu erhalten und zweitens wollte jeder gerne unter die 4 Lehrgangsbesten kommen und sich somit für einen weiteren Lehrgang qualifizieren.

Am Donnerstag wurde zunächst alles Organisatorische mit uns Teilnehmern geklärt. Doch auch theoretische Lehrstunden waren Teil des ersten Tages („Das Team – Der SR und seine SRA“, Regel 12 sowie eine Gruppenarbeit zu verschiedenen Themen.) Das Highlight und ein guter Abschluss des Tages war jedoch der Besuch vom aufstrebenden Bundesligaschiedsrichter Harm Osmers. Hierbei konnte man viele parallelen in den Anfängen eines jeden Schiedsrichters, zwischen uns Jung-Schiedsrichtern, Harm und auch Lennart, feststellen.

Der zweite Tag bestand hauptsächlich aus Theoriestunden der Regelkunde (Strafstoß, die Strafgewalt des Schiedsrichters und Regel 13). Jedoch mussten wir auch bereits am Freitag den sportlichen Teil der Leistungsprüfung absolvieren. Jeder gab sein Bestes bei Sonnenschein und sengender Hitze. Leider musste auch ein Krankenwagen kommen. Am Abend waren jedoch alle wieder gesund im Hotel angekommen. In einer Abendrunde, in der wir unsere Erfahrungen austauschten, konnten wir untereinander viele Parallelen erkennen.

Am Samstag behandelten wir die Themen: Abseits und vor allem Gewaltprävention. Dazu kam ein sportpraktisches Training. (Vorher wusste keiner so recht, was das sein könnte. Wie sich rausstellte wurde uns gezeigt, wie wir uns am besten aufwärmen und auf ein Spiel vorbereiten können.) Doch vorher mussten wir die theoretische Prüfung ablegen, für die wir uns vorbereitet haben. Um 15:30 Uhr guckten wir alle in der Hotelbar „Fuchsbau“ die Bundesliga-Konferenz.

Am Abschlusstag stand das Thema: „Vom Spielauftrag bis zum Anstoß“, auf dem Plan.
Anschließend wurden die Ergebnisse der praktischen und theoretischen Leistungsprüfung bekannt gegeben. Diese Ergebnisse waren ebenso wichtig für die Benennung der 4 Schiedsrichter wie auch das Verhalten eines Einzelnen am gesamten Lehrgang.

Glücklicherweise bin auch ich einer der 4 Auserwählten, die nun an einem weiteren Jung-Schiedsrichter-Lehrgang in Barsinghausen teilnehmen dürfen. Anschließend durften wir wieder nach Hause reisen.

Alles in Allem war der gesamte Lehrgang sehr gelungen, da: man einen tieferen Einblick in das Regelwerk erhielt, daher viel lernte und somit ein Hauptziel erreicht wurde. Außerdem lernte man viele Schiedsrichter im selben Alter kennen. Die Freizeitangebote im Hotel wie Sauna, Fitnessstudio u.v.m. die wir nach den lehrreichen aber anstrengenden Tagen nutzen konnten, komplettierten den positiven Eindruck.
Daher war nicht nur ich schon sehr zufrieden, bevor die Ergebnisse überhaupt bekannt gegeben wurden.

Fazit: Für alle weiteren Jung-Schiedsrichter im Kreis, egal mit welchen Ergebnissen, sehr zu empfehlen.

Bis dahin gut Pfiff usw.
Perry

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